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Habkirchen

Wappen Habkirchen

Das günstige Klima im Bliestal sowie die guten Böden der Talsohle führten schon früh zu einer Besiedelung der Ortslage. Archäologische Funde aus der Kelten- und Römerzeit legen hierfür Zeugnis ab. Die schon in der Merowingerzeit gegründete Kirche St. Martin war Mutterpfarrei einer ganzen Reihe benachbarter Orte. Die schriftliche Ersterwähnung verdankt der Ort einem Streit zwischen dem Kloster Hornbach und dem kaiserlichen Fiskus, der anno 819 mit einer von Kaiser Ludwig dem Frommen ausgestellten Urkunde entschieden wird. Um die Mitte des 11. Jahrhunderts war Habkirchen Sitz der Bliesgaugrafen. Danach gehörte der Ort zur Grafschaft Blieskastel bzw. ab 1337 als Lehen des Erzbistums Trier zur Herrschaft Blieskastel. Am Bauernaufstand 1525 waren 29 Bauern aus Habkirchen und Mandelbach beteiligt. Zwischen 1618 und 1648 brachte der 30-jährige Krieg auch hier Elend und vollständige Zerstörung.Die westliche Gemarkungsgrenze mit der Blies bildet seit Jahrhunderten die Landesgrenze zu Lothringen bzw. Frankreich. Die Bliesbrücke, das Zollamt und die überregional wichtige Straße Zweibrücken-Metz führten ab dem 18. Jh. zu einem wirtschaftlichen Aufschwung des Ortes. Gleichzeitig war diese Verbindung aber auch immer wieder Marschroute für alle Arten von Kriegsvolk, worunter Habkirchen immer wieder zu leiden hatte.

 

Im 1. Weltkrieg hatte der Ort 29 Gefallene zu beklagen. Im 2. Weltkrieg verlief hier 3 Monate lang die Front. Die Bebauung wurde dabei zu 80% zerstört und 40 Kriegsopfer waren zu beklagen.In Habkirchen und seinem französischen Nachbarort Frauenberg wird schon seit Jahrzehnten die deutsch-französische Freundschaft von Mensch zu Mensch, von Verein zu Verein und von Dorf zu Dorf gelebt. Am Palmsonntag findet der Deutsch-Französische Ostermarkt, und alle 2 Jahre das Brückenfest statt.

 

Im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" errang Habkirchen auf Bundesebene 2 x Silber (1983 u. 1985) und 1 x Gold (1989).Besondere Bedeutung für das Ortsbild hat die zierliche Kapelle St. Anna. Sie steht an der Durchgangsstraße nach Reinheim. Bis 1939 war die Wallfahrt am Annentag (26. Juli) mit einem dreitägigen Fest und Markttreiben überregional bekannt.Weitere Sehenswürdigkeiten: Pfarrkirche St. Martin, Wegekreuz (1644), ehemalige Villa Jaunez, Zollmuseum und alte Bliesbrücke nach Frauenberg (F).

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