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Bebelsheim

Wappen Bebelsheim

Bebelsheim liegt an der Straße Blieskastel-Saargemünd im romantischen Tal des Mandelbaches, der sein Wasser bei Aßweiler sammelt und bei Habkirchen der Blies zuführt. Der Ort wurde erstmals 1223 urkundlich erwähnt. Durch Funde nachgewiesen, geht der Ursprung aber viel weiter zurück. So fand man im Mühlenbach - Gemarkung Heidenkeller - Mauerreste von römischen Siedlungen, Hohl- und Plattziegel, und auf der Gemarkung "Ackerglamm" im Magerbachtal eiserne Wagenteile, Münzen und verschiedene geschmiedete Rundeisen. Im Mai 1991 begann man zwei keltische Hügelgräber im Bebelsheimer Wald auszugraben. Der Archäologische Verein hat Knochen- und Keramikfunde, die wahrscheinlich aus der Bronzezeit (ca. 700 v. Chr.) stammen, sichergestellt. Ein Zeuge aus früheren Jahren ist auch der sogenannte Rundturm an der Kirche von Bebelsheim und einer alten Heeresstraße in nächster Nähe der Landesgrenze. Bebelsheim hat in den Kriegen aller Jahrhunderte immer sehr stark gelitten. So war Bebelsheim im 30-jährigen Krieg fast völlig zerstört und hat durch den letzten Weltkrieg ein ähnliches Schicksal erlitten. Der Grad der totalen Zerstörug betrug etwa 72 %, der Rest war stark beschädigt (dadurch fast keine alte Bausubstanz vorhanden). Nur wenige Häuser wurden beim Wiederaufbau im alten Stil errichtet. Besonders zu beachten: Rundturm (12. Jahrhundert), historische Kreuze (18. Jahrhundert), Waldfestplatz, Teilstrecke des Jakobsweges.

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